Mal ehrlich: Wie viele Stunden saßen wir in diesem Jahr schon auf dem Rad? Wie sieht es aus mit dem Verhältnis von Radfahren zu Radlesen zu Radsurfen? Richtig, die Gleichung fällt nicht immer ideal aus und ein Bestzustand ist hier auch nicht zu definieren. Der eine kauft alle drei Monate neue Bremsbeläge und nimmt den fahrstil gleich mit, die andere pendelt täglich mit der Bahn und plant die Wochenendtour und wieder andere säßen lieber öfter im Sattel und vielleicht ein bisschen seltener im Flugzeug. Fahrstil und fahrstil können ganz unterschiedliche Formen annehmen, doch eint uns alle die Faszination für die zwei Räder. Den vielfältigen (Rad-)Lebensstilen, ohne die dieses Magazin gar nicht existieren würde, tragen wir seit kurzem mit einer erweiterten Vertriebsstruktur Rechnung. Denn fahrstil ist nun auch in Bahnhofsbuchhandlungen und an Flughäfen zu haben und will neue Leser im besten Sinne zum Radträumen und Radlesen verführen.

Bei aller Freude über diesen weiteren Schritt im bewegten Leben unseres Magazins wollen wir einen wichtigen Kanal jedoch nicht vergessen: Die fahrstil-Fachhändler. Denn wo sonst trifft die verschriftlichte Radlust auf die Menschen und Maschinen, um die es eigentlich geht? An welchem Tresen kommen sich Lektüre und Laktat näher und wo lassen sich Rad- und Leselust besser und gleichzeitig befriedigen? Wir zumindest wissen: Unsere Händler sind die Besten! Denn wer fahrstil verkauft und liest, der weiß, dass es auch beim ausgefuchstesten Preis-Leistungs-Sieger letztendlich um Fahrspaß und/oder Alltagsnutzen geht, dass man allein von Steifigkeitswerten nicht leben kann und dass Radfahren viel mehr bedeuten kann, als einfach von A nach B zu gelangen. Daher empfehlen wir unsere Händler nicht nur für den Magazinkauf sondern auch für die Radberatung. Denn sie wissen, worum sich Räder drehen. Manche nennen es Radkultur, wir nennen es fahrstil.
Übrigens: Auf dem Bild seht ihr Jenny vom Bike Department Ost in Leipzig. Vor diesem Fahrradgeschäft trafen sich Herausgeber, Chefredakteur und ein Redakteur im Jahre 2005 zum ersten Mal im Rahmen eines Fahrradevents, der Kopfsteinpflasterstraßenrallye “Cyclera” des Leipziger Herstellers Retrovelo. Der gemeinsamen Teilnahme folgte unterschiedlichstes gemeinsames Arbeiten und schließlich auch die Entstehung von fahrstil. Mit diesem Hinweis dürften alle Fragen zur Relevanz des Fahrradfachhandels (nicht nur) für dieses Magazin beantwortet sein.
Gute Fahrt, guten Flug, gute Reise und gute Unterhaltung wünschen wir allen Leserinnen und Lesern, wo auch immer Ihr auf uns stoßt.











