Haltet den Dieb: Einbruch bei Felix Wolf

hdk :: 21.02.2012 :: 09:39 :: Kommentar (1)

(Bild von e r t z u i ° film)

Den Dresdner Fahrraddiebstählen, über die Matthias Scheffler bereits in fahrstil no.4 – gekauft berichtete, wurde leider ein weiterer Einbruchdiebstahl hinzugefügt. Diesmal hat es Felix Wolf erwischt, der in der Elbestadt eine der besten deutschen Laufradbauwerkstätten betreibt.

Letzte Nacht wurde bei einem Einbruch in Felix’ Geschäftsräume Material im Wert von über 10.000 Euro (Einkaufspreise) entwendet. Dabei handelt es sich vor allem um jene beiden Räder:

Giant Anthem X Advanced SL 2010 (entgegen der Abbildung ohne montierte Schaltung und Bremsen sowie mit anderen Laufrädern)

(Bild von Felix, hier auch in groß)

Giant Ayton Sports Dirtbike

(Bild von Robert, hier auch in groß)

Desweiteren diverse Laufräder, darunter dieser Satz:

Auf mtb-news.de sowie auf light-bikes.de findet sich außerdem eine detaillierte Teileliste des entwendeten Materials.

Wer die Teile sieht, angeboten bekommt oder auf Verkaufsplattformen entdeckt, melde sich bitte unter info@light-wolf.de oder unter 0351/4277042 bei Felix. Wir hoffen, er bekommt sein Material zurück.

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Know Your Roots: The History of Mongoose

hdk :: 16.02.2012 :: 10:13 :: Kommentare (0)

Und heute schließen wir Bildungslücken:

(gefunden beim coastrider)

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Imparables

hdk :: 15.02.2012 :: 12:23 :: Kommentare (0)

Wetter schlecht? Gegenwind? Traumrad nicht in Reichweite und Trikot nur in Quietschbunt?

Fahren und glücklich sein.

(gefunden bei 75grad)

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Buchtipp: Tony Hadland, "The Spaceframe Moultons"

hdk :: 12.02.2012 :: 14:11 :: Kommentare (0)

Moultons haben ihre ganz eigene Faszination. Wer sich einmal angesteckt hat, erlebt ein Stück Industriegeschichte mit exzellentem Fahrverhalten, erdacht von einem Querdenker feinster britischer Schule. Dass die Redaktion in Teilen dem Konzept erlegen ist, müssen wir nicht noch betonen. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass uns diese Meldung aufhorchen ließ:

Liebe Moultoneers, ab sofort ist das Buch von Tony Hadland ” The Spaceframe Moultons ” wieder lieferbar. Es handelt sich um eine Neuauflage mit der Ergänzung der neuen AM Modelle Double Pylon, Esprit, New Series etc. Es ist ein absolutes muss für jeden Moulton Besitzer und Fan. Die Bücher sind bei uns ab Lager lieferbar. Der Preis beträgt 69 Euro.

Wir möchten dieses Buch ganz eindringlich empfehlen. Kurz zum Bücherschrank gegriffen (ältere Auflage):

Und dann ins fahrstil-Archiv:

Genau: Als Einstiegsdroge ins Thema Moulton eignet sich auch fahrstil, Ausgabe 03 – träume hervorragend, denn Gunnar Fehlau und Kay Tkatzik haben Sir Alex Moulton besucht.

Viel Vergnügen!

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Ein Maßrahmen entsteht

hdk :: 10.02.2012 :: 11:58 :: Kommentare (0)

Auf der Suche nach Rahmenbaudokumentationen in Bild und Ton trifft man schnell auf allerlei Videos aus dem englischsprachigen Raum. Doch auch in Deutschland gibt es Rahmenbauer, deren Arbeit fotografisch und im Film dokumentiert wird.

So hat zum Beispiel Peter Eich, auch bekannt als Bodenseepeter, den Bau seines persönlichen Traumrahmens bei Rudolf Pallesen von Norwid sehr schön dokumentiert.

Ein paar Bilder von Peter aus seinem Bericht:

Wir sind gespannt auf’s fertige Rad und hoffen, dass Peter weiter berichtet!

 

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It is what it is

hdk :: 08.02.2012 :: 11:36 :: Kommentar (1)

And it is not: Der übliche Imagefilm.

Orange Mountain Bikes, made in Halifax.

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Steak unschuldig!

hdk :: 06.02.2012 :: 14:59 :: Kommentar (1)

Der Internationale SportSpezialitätengerichtshof hat entschieden: Steak ist unschuldig!

(Bildquelle)

Nein, so ein gutes Stück Fleisch bleibt einfach das, was es ist: Harmlos. Verzehrbereit. Senfgeil. Lecker.

Wenn Sie also demnächst wieder vom Metzger mit dem Stampftritt auf der Hausrunde abgezogen werden sollten: Es liegt definitiv nicht am biologisch-dynamischen Tierfutter und auch nicht am Stiernackenhaché. Eher vielleicht an zu vielen Espressi.

Oder der Zahnpasta?

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Mal wieder einen Test lesen?

hdk :: 03.02.2012 :: 10:24 :: Kommentare (0)

Einen mit den tollen Worten “gecko fur“, “superficial cat lick“, “rhythmic mummifying technique“, “premium grade electrical tape” sowie “a white knuckle descent in the pouring rain“?

(Bildquelle)

Dann bitte hier entlang. Und ja, Produktnamen können Freude machen.

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Sechsfuffzichfrancais

hdk :: 02.02.2012 :: 15:13 :: Kommentare (0)

Wenn wir einmal über sechsfuffzichbee sprechen, dann gehört das hier auf jeden Fall dazu: Die Randonneurconstructeure aus Frankreich. Denn dort erlebte das “Maß der Maße” (Zitat unbekannt) seine erste Blüte, bevor es in naher Zukunft zum “Maß der Masse” wird, wie mancher schon ausrufen zu wollen scheint.

Ein Rahmenbaubetrieb, der seit 1938 bis heute schnelle Räder für Straße und Piste produziert, ist Cycles Alex Singer und hier ist der Film dazu:

 

Alex Singer Cycles from hanckxlife on Vimeo.

 

Wer mehr über die französischen Constructeure und ihre umwerfenden Maschinen erfahren will, schaut am besten in fahrstil no. 1 – handmade. In diesem Heft nimmt Jan Heine den Leser ins Paris von 1947 mit. Per Rad, natürlich.

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Sechsfuffzichbee

hdk :: 31.01.2012 :: 14:38 :: Kommentar (1)

Eine neue alte Laufradgröße erscheint am Horizont. Der Mountainbike-Kollege grummelt. Der Randonneur-Texter nickt. Und wir sammeln einfach ein paar Zitate:

The MTB bus is running right into a swarm of 650b—and it’s going to be all over the windshield! (David Turner)

The amount of requests for and conversations about 650b tires has tripled over the last six months. (Ben Anderson)

Is 650B the new black? (Dirt Rag)

650B Mountain Bikes Coming (BikeRumor)

Trying to pinpoint who is doing it is the wrong approach. It’s more like: Who’s not doing it? (Joel Smith)

Fazit: Überraschend gut! (Henri Lesewitz)

Haben wir uns da auf weitere Umwälzungen im Schlappenbereich einzustellen? Nimmt der ultimative Reifengrößen-Disput gar erst richtig Fahrt auf? Und wie nennt man die Dinger, die vorn 29er sind, hinten 650B und am Seitenwagen gar 26 Zoll aufweisen? Fragen über Fragen, nur eines scheint erstmal sicher: Latexschläuche sind so dehnbar, die passen für 26″, 650B und 29″. Und alles dazwischen.

So, und jetzt noch unser Lieblingszitat zum Thema:

One persistent bit of folklore suggests that if the Russian military hadn’t hoarded the entire supply Nokian Hakkapeliitta 650b tires back in the early ’80s, mountain bikers may have used 650b wheels from the beginning. (Quelle)

Sollte dann ja letztendlich bedeuten, dass, wenn die UCI 1934 nicht die Liegeräder für ihre Wettkämpfe verboten hätte und die Sowjets nicht in Panikkäufe finnischer Bestdurchmesserreifen verfallen wären, wir alle auf 650B-bereiften Tiefliegern durch die Gegend schlurfen würden mit genau dem richtigen Maß an Traktion und Spritzigkeit. Das Gute daran: Was nicht ist, kann ja noch werden! Nie standen die Sterne besser!

 

 

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Allesträger

hdk :: 30.01.2012 :: 11:45 :: Kommentare (0)

Hochspannendes Themengebiet: Gepäcktransport! Daraus lassen sich erstklassige Diskussionen und Grabenkämpfe spinnen. Da trifft die Minimalistin auf den Vollausstatter, die Biwak-Expeditions-Snowbike-Einfamilienhaushälften-Einpackerin auf den Kreditkarten-Tourer. Und Frontträger und Einarmstützenkiller und Lowrider und Rahmentaschen und Flaschenhalter und …

(dieses wunderschöne Fahrradbild fanden wir hier)

Gut, das wäre die eine Seite. Die andere: Was transportieren eigentlich die Menschen auf ihren Velozipeden? Dafür folgender Recherchetipp: Things that can be carried on a bike, eine Kategorie des Blogs Urban Simplicity, mit inzwischen 394 fotografisch dokumentierten Transportfällen.

Im letzten Bild (#335) handelt es sich um

4 slices of pizza, an extra shirt, an electronic reader, and an Epiphone Les Paul (my son’s).

Und der Autor merkt zusätzlich an:

Carrying things on my bike (and recording it) is one of my favorite things.

Das glauben wir gern, weiter so!

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Von höchster Prägnanz …

hdk :: 24.01.2012 :: 18:02 :: Kommentare (0)

Weil man sich in der Redaktion eben über die Ergiebigkeit von Interviews unterhielt, kommt hier ein echter Klassiker des deutschen Journalismus’:

Nowottny hatte Brandt um knappe Antworten gebeten, sein Beitrag dürfe nur neunzig Sekunden lang werden …

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Kraftwerksvierer

hdk :: 18.01.2012 :: 17:21 :: Kommentare (8)

So funktioniert’s:

(gefunden bei 5th floor)

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Manchmal …

hdk :: 12.01.2012 :: 15:40 :: Kommentare (0)

… braucht’s nicht viele Worte:

No matter how good our intentions are on January 1st, by the end of the month (or week in some cases) our New Year’s resolutions have gone down the pooper. But maybe, just maybe, if we had something on us at all times to remind us, say on our mobile phone, something that looks beautiful, we would stick to them a little longer.

Das dachte sich laut Brandflakes for Breakfast Chris Streger und rief das To Resolve Project aus. Da kann man ziemlich lang durchschauen.

Trotzdem bei all den Vorhaben bitte nicht vergessen: More Sleep.

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Zweimal "wenn", zweimal "dann"

hdk :: 10.01.2012 :: 09:45 :: Kommentare (0)

Wenn wir Radwege hätten, die wirklich schnell, sicher und einfach zu befahren wären …

und wenn wir einen Winter hätten und keinen rückverlagerten November, der auf die kürzlich eingeführte spätherbstliche Dürreperiode folgt …

 


… dann würden wir uns eine derart liebevolle Behandlung durch die städtischen Wegeberäumer wünschen.

Und dann müssten wir auch nicht immer nach Kopenhagen schauen, um zu sehen, wie man Radfahren in der Stadt ein bisschen besser, ein bisschen schneller und ein bisschen freundlicher organisieren könnte.

(Das bisschen Trübsal sei uns erlaubt. Uns kann man nämlich auch nichts recht machen. Draußen regnet’s warm. Wir wollen Schnee kalt. Nicht nur der Snowbikes wegen.)

Gefunden beim Velojournal

 

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Vorsätze 2012, die Zweite:

hdk :: 05.01.2012 :: 10:49 :: Kommentare (0)

Zusammen gen Horizont kurbeln. Unbedingt.

(gefunden bei FuckYeahGirlsAndBikes)

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Keep Rancho Clean

hdk :: 03.01.2012 :: 11:52 :: Kommentare (0)

Das Schöne an Fahrrad-Bloggern ist ja, dass sie nicht nur über Fahrräder schreiben. Und da die Velobloggosphäre sich in den üblichen, wohl verdienten Neujahrswünschen ergeht, wollen wir dem nicht nachstehen und auf Woody Guthries gute Vorsätze für 1942 hinweisen, die wir soeben bei Urban Simplicity gefunden haben.

Unsere Favoriten:

- work by a schedule

- wash teeth if any

- write a song a day

- read lots good books [and magazines, Anm. d. Red.]

- keep rancho clean

- keep hoping machine running

- play and sing good

- dance better

- help win war – beat fascism

- love everybody

- wake up and fight

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein grandioses neues Jahr, und wenn’s mal nicht mehr weiter geht: Einfach einen schönen Staudamm besingen, das wird schon!

 

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Weihnachtsausfahrt!

GM :: 25.12.2011 :: 15:41 :: Kommentare (0)

fahrstil wünscht allen Leserinnen und Lesern eine grandiose Weihnachtsausfahrt mit dem Rennrad, der Trailmaschine, dem Fixie, per E-Bike, auf dem Crosser, dem Hollandrad oder auch im Kinderanhänger.

(gefunden auf dem Blog von Brother Cycles)

Viel Spaß beim Rad fahren, Rad lesen, Rad anschauen, Rad denken, Rad drehen und allem, was euch sonst noch zwischen den Jahren einfällt.

 

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Brüderliche Selbstbeschenkung

GM :: 23.12.2011 :: 15:13 :: Kommentar (1)

Wer noch kein Weihnachtsgeschenk an sich selbst hat und über einen Wohnsitz im Südwesten der Republik verfügt, der kann sich kurzentschlossen dem Giro di Natale unseres Händlers fratelli cycle in Holzgerlingen anschliessen. Der findet morgen, am 24.12., um 11 Uhr statt und dauert genau eine Stunde. Danach gibt’s Glühwein, etwas namens “Gutsle” und noch eine Überraschung.

Bei der Gelegenheit lassen sich dann auch Heftvorräte auffüllen, letzte Geschenke besorgen oder der endgültige Maßrahmen bestellen.

So ungefähr soll’s dann morgen auch wieder aussehen. Viel Spaß!

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Ist das Pedelec umweltfreundlich und isst der Radfahrer umweltschädlich?

hdk :: 22.12.2011 :: 20:23 :: Kommentare (5)

Ach, bei all dem Vorweihnachtsstress muss man auch mal ein bisschen trommeln, damit die neu fahrstil-Ausgabe nicht untergeht – dafür haben wir kürzlich folgende Mitteilung verschickt:

Bald wird Pedelec-Fahren umweltfreundlicher sein als Radfahren!

Aktuelle Studien untermauern die Umweltfreundlichkeit der Pedelecs (Pedal Electric Cycle). Noch vor einigen Jahren galt das Pedelec in seiner Umweltbilanz als das „schlechtere Fahrrad“. Mit Blick auf die technische Entwicklung ist es nach Meinung von H. David Koßmann, Chefredakteur des Radkulturmagazins fahrstil „jedoch nur noch eine Frage der Zeit, bis das Pedelec umweltfreundlicher sein wird, als das klassische Radfahren“. In der aktuellen fahrstil-Ausgabe unter dem Thema „strom“ greift Peter Barzel, u. a. Autor eines Buches über E-Bikes, die Fragestellung der Umweltbilanz von Verkehrsmitteln auf. Bezug nehmend auf eine kürzlich veröffentlichte Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) berechnet Barzel den CO²-Ausstoß eines Pedelecantriebs auf unter ein Gramm CO² je gefahrenem Kilometer.

Das Pedelec wird effizienter, der Mensch nicht
In solchen Bilanzen beziehen Fachleute die Produktion der Fahrzeuge, die Nutzung, den Unterhalt und den Treibstoff ein. „Während das System Pedelec in den letzten Jahren durch effizientere Antriebe und Recycling der Akkus immer umweltfreundlicher wird, hat sich beim System klassischer Radfahrer nicht viel getan“, spitzt Peter Barzel zu. „Das menschliche System hat im Vergleich zum E-Bike-Antriebssystem einen schlechten Wirkungsgrad. Selbst bei Profisportlern unter optimalen Bedingungen liegt dieser bestenfalls bei 25 Prozent. Für 100 Watt Pedalleistung muss er den Gegenwert von 400 Watt durch Nahrungsmittel aufnehmen,“ verdeutlicht Stefan van Kempen von SRM, einem Anbieter für mobile Leistungsmesssysteme. Angesichts der kalorischen Überversorgung in der westlichen Welt hat der Mensch gegenwärtig keine evolutionäre Notwendigkeit, effizienter zu werden, so Barzel schmunzelnd: „Im Gegenteil, beschaut man sich den Fitnesswahn, wollen die meisten Menschen doch mehr und nicht weniger verbrennen!“

Pedelecs tanken sachlich, Menschen essen lustvoll
Dank des Stroms aus erneuerbaren Energien kann das Pedelec über seine Laufleistung den erhöhten CO²-Bedarf im Betrieb, in der Produktion und Entsorgung nahezu vollständig ausgleichen, wie eine aktuelle Meldung der European Cyclists’ Federation (ECF) nahelegt. Zumal mit Strom aus erneuerbaren Energien dem Pedelec ein wirklich sauberer Treibstoff zur Verfügung steht. Anders beim Radfahrer: In seine CO²-Bilanz fließen nämlich die Ausstöße der Nahrungsmittelproduktion ein. Die horrenden Emissionen der Nahrungsmittelindustrie (insbesondere der Fleischproduktion) sind bereits seit Jahren auch ein Medienthema. Sie fließen stark in die Bilanz der klassischen Radfahrers ein. Will er mit der sinkenden CO²-Bilanz des modernen Pedelecs mithalten, muss er sein Essverhalten ändern. Bereits 2008 wies Tomi Engel von der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie e.V. (DGS) auf diesen Aspekt hin und empfahl umweltbewussten Radfahrern, sich ausschließlich von Brot oder Kartoffeln zu ernähren, deren CO²-Ausstoß je Kilowattstunde bei lediglich 162 g liege und damit bei kaum zwölf Prozent der deutschen Durchschnittsernährung (1.500 g). „So wie eine Spülmaschine mittlerweile weniger Wasser verbraucht als der Abwasch von Hand oder wie ein Schachcomputer heute in der Regel die Großmeister besiegt, überholt auch beim Fahrrad die Technik den Menschen“, resümiert Koßmann.

Aber welchen CO2-Ausstoß hat Fahrspaß?
Dies betreffe freilich nur die reinen Zahlen – physikalisch nicht messbare Faktoren wie Spaß und Sport addieren sich unter dem Strich zu einem menschlichen Erlebniswert, der kaum aufzuwiegen sei, so Koßmann. Dafür stehe ja unter anderem auch das „Kultur“ in Radkulturmagazin. Ob das „E-Bike“ als „Ö-Bike“ in die Geschichte der Menschheit eingeht, darauf will Koßmann indes keines seines klassischen Räder verwetten … Ein Pedelec besitzt er (noch) nicht.

PS: Die Kollegen vom Velojournal aus der Schweiz hatten 2009 auch einen Artikel zur Energiebilanz von E-Bikes veröffentlicht.

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