Zwei Räder, eine Leidenschaft, viele Wege zum Heft: fahrstil im Handel
GM :: 28.03.2013 :: 09:08 :: 2 Kommentare

Mal ehrlich: Wie viele Stunden saßen wir in diesem Jahr schon auf dem Rad? Wie sieht es aus mit dem Verhältnis von Radfahren zu Radlesen zu Radsurfen? Richtig, die Gleichung fällt nicht immer ideal aus und ein Bestzustand ist hier auch nicht zu definieren. Der eine kauft alle drei Monate neue Bremsbeläge und nimmt den fahrstil gleich mit, die andere pendelt täglich mit der Bahn und plant die Wochenendtour und wieder andere säßen lieber öfter im Sattel und vielleicht ein bisschen seltener im Flugzeug. Fahrstil und fahrstil können ganz unterschiedliche Formen annehmen, doch eint uns alle die Faszination für die zwei Räder. Den vielfältigen (Rad-)Lebensstilen, ohne die dieses Magazin gar nicht existieren würde, tragen wir seit kurzem mit einer erweiterten Vertriebsstruktur Rechnung. Denn fahrstil ist nun auch in Bahnhofsbuchhandlungen und an Flughäfen zu haben und will neue Leser im besten Sinne zum Radträumen und Radlesen verführen.

Bei aller Freude über diesen weiteren Schritt im bewegten Leben unseres Magazins wollen wir einen wichtigen Kanal jedoch nicht vergessen: Die fahrstil-Fachhändler. Denn wo sonst trifft die verschriftlichte Radlust auf die Menschen und Maschinen, um die es eigentlich geht? An welchem Tresen kommen sich Lektüre und Laktat näher und wo lassen sich Rad- und Leselust besser und gleichzeitig befriedigen? Wir zumindest wissen: Unsere Händler sind die Besten! Denn wer fahrstil verkauft und liest, der weiß, dass es auch beim ausgefuchstesten Preis-Leistungs-Sieger letztendlich um Fahrspaß und/oder Alltagsnutzen geht, dass man allein von Steifigkeitswerten nicht leben kann und dass Radfahren viel mehr bedeuten kann, als einfach von A nach B zu gelangen. Daher empfehlen wir unsere Händler nicht nur für den Magazinkauf sondern auch für die Radberatung. Denn sie wissen, worum sich Räder drehen. Manche nennen es Radkultur, wir nennen es fahrstil.

Übrigens: Auf dem Bild seht ihr Jenny vom Bike Department Ost in Leipzig. Vor diesem Fahrradgeschäft trafen sich Herausgeber, Chefredakteur und ein Redakteur im Jahre 2005 zum ersten Mal im Rahmen eines Fahrradevents, der Kopfsteinpflasterstraßenrallye “Cyclera” des Leipziger Herstellers Retrovelo. Der gemeinsamen Teilnahme folgte unterschiedlichstes gemeinsames Arbeiten und schließlich auch die Entstehung von fahrstil. Mit diesem Hinweis dürften alle Fragen zur Relevanz des Fahrradfachhandels (nicht nur) für dieses Magazin beantwortet sein.

Gute Fahrt, guten Flug, gute Reise und gute Unterhaltung wünschen wir allen Leserinnen und Lesern, wo auch immer Ihr auf uns stoßt.

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Wieso, weshalb, woher: Jan Heine über 650B in fahrstil #09 "gummi"
GM :: 20.03.2013 :: 16:00 :: 0 Kommentare

Eine neue Radgröße geht um und sorgt für Diskussionen: 650B hält derzeit auf dem Mountainbikemarkt Einzug und hat bei aller Frische eine äußerst spannende Historie. Denn Räder wie dieses …

… verdanken ihre Laufradgröße nicht zuletzt den viel gepriesenen französischen Randonneuren des letzten Jahrhunderts. Zu diesem Themen – 650B und Randonneur – gibt es kaum einen kompetenteren Ansprechpartner als Jan Heine. Der Herausgeber von Bicycle Quarterly widmet sich seit über zehn Jahren den schnellen Langstreckenrennrädern und ist einer der Experten, wenn es um das – von manchen unterschätzte – “Zwischenmaß” geht. Grund genug für uns, Jan für einen Artikel im Themenheft “gummi” zu gewinnen. Die Reifengröße, die zur Zeit im Mountainbikemarkt für Aufsehen sorgt (Weltcuperfolge inklusive), ist das Ergebnis von Experimentierfreude und konstruktivem Geschick, sie hat sogar ihren eigenen Fanclub! Was es mit dem “Concours de Machines” und der “Confrérie des 650″ auf sich hat, welche Konstrukteure (nicht nur) Randonneurlaufräder perfektionierten und wie es um die Aussichten von 650B im Mountainbikemarkt bestellt ist, liest man daher in “650B – Renaissance einer Laufradgröße” in fahrstil #09 “gummi”. Und natürlich noch viel mehr.

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fahrstil no.9 ist erschienen: Wir geben euch Gummi!
GM :: 15.03.2013 :: 14:12 :: 1 Kommentar

fahrstil no.9 ist erschienen und hört auf den wunderbaren Namen “gummi”.

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Dieses so offensichtliche Thema hatten wir schon eine ganze Weile im Blick, nun ist der Schwerpunkt gereift, gut abgehangen und hat sein Aroma vollends entwickelt.

Ob Gummi duftet oder stinkt liegt allerdings im Auge des Betrachters, oder besser in der Nase des Beschnupperers. Ist das Gummi des Fahrrades giftig? In fahrstil no. 09 „gummi“ geht es natürlich auch um Reifen und deren Produktion, ein Werksbesuch führt uns in die heiligen Hallen der Reifenköche. Wir schauen bei der Kautschukgewinnung genau hin und stellen auch die Frage nach dem Recycling abgenutzter Gummiprodukte. Mit Jan Heine von Bicycle Quarterly begeben wir uns in die Geschichte und legen die Fundamente offen, auf denen die Laufradgröße 650B fußt, die derzeit den Mountainbikemarkt je nach Sichtweise ver- oder entwirrt. Auch klebrige Schuhsohlen haben einen fetten Abdruck in der Welt des Mountainbikes hinterlassen, ja sie prägen den Fahrstil im Gelände. Das war uns Grund genug, die verblüffende Entstehungsgeschichte der heißen Sohlen einmal genauer anzuschauen. Dann wären da noch die Automaten, die sprichwörtlich Gummi geben und wir stellen fest, dass auch Radreisen durchaus gummihaft sein können. Mancher Kilometer zieht sich halt wie Kaugummi. Womit wir bei den sprachlichen Zugängen wären: Die Formel „Gib Gummi!“ etwa schickte uns auf eine schnelle Reise nach Maastricht zu einem noch schnelleren Mann. Doch damit nicht genug, diese und mehr Geschichten gibt es ab sofort in fahrstil no.9 “gummi”. Wir wünschen gute Unterhaltung und freuen uns wie immer über Lob und Kritik.

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Die Vermessung des Fahrstils
GM :: 13.03.2013 :: 12:25 :: 2 Kommentare

Dieses Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, den individuellen wie kollektiven Fahrstil auf dem Fahrrad gestern, heute und morgen zu vermessen. Unser Ansatz:  Mit unseren individuell kalibrierten Messfühlern streifen wir in der Fahrradwelt umher. Wir lesen Geschichten und Daten subjektiv und mit Raum für Resonanz aus und bringen die spannendsten Fundstücke in die Redaktion und schließlich aufs Papier. Von Anfang an haben wir uns dabei gegen Tests und Tabellen verwehrt, denn wir bestreiten ihre Fähigkeit, Fahrstil komplett abbilden zu können. Diese Haltung (;)) sollte jedoch nicht verwechselt werden mit einer grundsätzlichen Abneigung gegen solche Instrumente. Viel mehr werden sie an anderer Stelle schon in teilweise höchster Qualität eingesetzt und dann ist da noch ein ganz banaler Grund: Wir sind keine Physiker und die Ingenieursquote in der Redaktion ist gering. Sprich: Tabellen können andere viel besser. Ein überwältigender Beweis dessen liegt derzeit auf unserem Schreibtisch und hat soeben die bis 2.000 Gramm zählende Briefwaage zur Anzeige “ERROR” wegen Lastüberschreitung genötigt:

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Peter Appeltauer legt mit “Das Kleingedruckte beim Radfahren – Physikalische Hintergründe Ihres Radsportalltags” ein fast 700 Seiten umfassendes Werk vor und wir haben schon unsere liebe Not damit, beispielhafte Themen herauszugreifen. Denn man ahnt es: Es scheint schlichtweg alles drin zu sein (pdf des Inhaltsverzeichnisses)! Wir ziehen den Hut vor solcher Arbeit, haben uns aber aufgrund der Länge auch noch nicht durcharbeiten können. Wer hätte gedacht, dass ein solcher Kommentar einmal von uns kommen würde? Ob man die Lektüre benötigt, um Spaß auf dem Fahrrad zu haben, um genießen und nach Wahl schnell oder langsam fahren zu können? Wir bezweifeln es. Doch ob es faszinierend ist, sich auf die physikalischen Zusammenhänge des geliebten Zweirades einzulassen und zu entdecken, was die Fahrt auf zwei Rädern im Innersten erst möglich macht? Das glauben wir sehr wohl und setzen daher auch den direkten Link in den Webshop von fahrstil-Händlerin Maxi Kutschera vom Maxime Verlag, bei dem “Das Kleingedruckte beim Radfahren” erscheint.

Übrigens: Peter Appeltauer ist am kommenden Samstag im Rahmen von Leipzig liest anlässlich der Leipziger Buchmesse in der Pleißestadt und wird sich ab 18 Uhr bei Generator Radsport den Fragen des Publikums stellen. Ob es da nur um Formeln geht oder auch um die Metaebene? Denn das würden dann wieder wir ergründen wollen: Wer ist der Mensch hinter diesem beeindruckenden Werk?

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Berliner Messen – fahrstil ist dabei
GM :: 08.03.2013 :: 12:40 :: 0 Kommentare

Saisonauftakt in Berlin, und das gleich im Doppelschlag: Zwei Berliner Fahrradmessen stehen an und fahrstil ist vor Ort.

Auf der Berliner Fahrradschau (09.+10.03.2013) sind wir am Stand unseres Händlers Prêt-à-Vélo und bei Christiania Bikes vertreten. Außerdem hat die Berliner Fahrrad Schau den Frame Fame Award für Rahmenbauer ausgerufen. Die Besucher küren dabei ihren Favoriten unter den Rahmenbauern, die auf der Berliner Fahrrad Schau ausstellen. Neben einem stattlichen Gewinn, einem Customrahmen von Festka, der unter allen Teilnehmern ausgelost wird, erhält der bestplatzierte Rahmenbauer ein Portait in fahrstil. Wir sind sehr gespannt!

Zwei Wochen später (23.+24.03.2013) geht es dann zur VELOBerlin, die zum dritten Mal ihre Pforten öffnet. Hier werden wir mit eigenem Stand (13_110) vertreten sein, unsere druckfrische Ausgabe 09 dabei haben und freuen uns auf ein sehr breitgefächertes Publikum, mit dem wir auf der Messe Berlin über fahrstil und Fahrstil ins Gespräch kommen wollen.

Für beide Messen gilt: Kommt vorbei, sprecht uns an, blättert und erzählt uns von Eurem fahrstil. Wir freuen uns auf Euch!

 

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